Polizei:Vier Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern

Polizei: Bei einem schweren Unfall im Landkreis Miltenberg prallte der Wagen gegen einen Baum, der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert. Der 35-Jährige starb wenig später in einem Krankenhaus.

Bei einem schweren Unfall im Landkreis Miltenberg prallte der Wagen gegen einen Baum, der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert. Der 35-Jährige starb wenig später in einem Krankenhaus.

(Foto: Ralf Hettler/dpa)

Bei Unfällen kommen am Wochenende mehrere Menschen im Freistaat ums Leben und einige Menschen werden schwer verletzt.

Bei Unfällen auf Straßen im Freistaat sind seit Freitagnachmittag vier Menschen gestorben. In der Oberpfalz kamen zwei Menschen bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos ums Leben. In Unterfranken prallte ein Wagen mit zwei Menschen an Bord gegen einen Baum, der Fahrer starb. Bei einem weiteren Frontalzusammenstoß wird ein 83-Jähriger tödlich verletzt.

Die Details: Ein Zusammenstoß mit zwei Toten ereignete sich nach Angaben der Polizei auf der Bundesstraße 20 bei Traitsching (Landkreis Cham). Der Wagen eines 27 Jahre alten Fahrers sei mit zwei 29 und 37 Jahre alten Mitfahrern an Bord in der Nacht auf Samstag aus bislang unklaren Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort prallte das Fahrzeug frontal mit dem Auto eines 59-Jährigen mit drei Mitfahrern im Alter von 34, 53 und 54 Jahren zusammen. Die beiden älteren Mitfahrer wurden dabei tödlich verletzt, die weiteren Beteiligten schwer verletzt. Die B20 war für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an.

In Elsenfeld im Landkreis Miltenberg kam ein 35-Jähriger mit seinem Wagen in der Nacht zu Sonntag aus bislang unklaren Gründen von der Straße ab. Der Wagen prallte daraufhin laut Polizei gegen einen Baum und der Fahrer wurde aus dem Auto geschleudert. Er starb wenig später im Krankenhaus. Auch sein 36 Jahre alter Beifahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nähere Angaben zu seinem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor. Die Polizei ermittelt noch zur genauen Ursache und dem Ablauf des Unfalls.

Bereits am Freitagnachmittag geriet ein 83-Jähriger bei Erlabrunn (Landkreis Würzburg) mit seinem Wagen in den Gegenverkehr. Der Senior sei bereits zuvor aufgefallen, weil er Schlangenlinien gefahren sei, teilte die Polizei mit. Der Wagen des Mannes prallte frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug, der Senior starb noch an der Unfallstelle. Die beiden Insassen des anderen Wagens wurden leicht verletzt im Krankenhaus behandelt. Die Polizei ermittelt - auch zur Frage, ob möglicherweise eine medizinische Ursache ausschlaggebend für den Unfall war.

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