Langes Vatertags-WochenendeWo es auf Bayerns Straßen voll wird

Lesezeit: 1 Min.

Dichter Verkehr schiebt sich über die Autobahn 8 in Fahrtrichtung Salzburg und Brenner-Autobahn im Hofoldinger Forst.
Dichter Verkehr schiebt sich über die Autobahn 8 in Fahrtrichtung Salzburg und Brenner-Autobahn im Hofoldinger Forst.
Foto: Matthias Balk/dpa

Schon am Mittwoch rechnet der ADAC mit viel Verkehr und Staus, vor allem im Süden des Freistaats. Trotzdem sollten sich Reisende nicht blind auf ihr Navi verlassen.

SZ bei Google bevorzugen

Zum langen Wochenende um Christi Himmelfahrt brauchen Autofahrer auf Bayerns Autobahnen und Bundesstraßen voraussichtlich wieder viel Geduld. Bundesweit sei der Mittwoch vor dem Feiertag gerade nachmittags und abends der staureichste Tag im vergangenen Jahr gewesen, teilte der ADAC mit. Aber auch am Vormittag des Feiertags selbst dürfte noch viel Verkehr auf den Straßen herrschen.

Wer flexibel ist, sollte deshalb den Experten des Automobilclubs zufolge lieber auf Freitag oder Samstag ausweichen. Dann dürfte die Lage auf den Straßen „deutlich entspannter“ sein, bevor am Sonntag der Rückreiseverkehr die Gefahr von Staus wieder steigen lässt. Ausflügler und Kurzentschlossene können auch über einen Umstieg auf die Bahn nachdenken.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

Denn in Bayern gibt es laut ADAC kaum eine Autobahn, auf der an den vollen Reisetagen nicht viel Verkehr herrschen soll. Von der A3 in Richtung Österreich über die A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg bis zur A7 in Richtung Füssen, der A8 in Richtung München und Salzburg und der A96 in Richtung Bodensee sind die meisten großen Verkehrsrouten in Richtung Alpenraum vertreten. Grund dafür ist auch, dass der Freitag in mehreren Bundesländern schulfrei ist.

Vorsicht bei Stau-Alternativen vom Navigationsgerät

Vor allem im Süden Bayerns sollten Reisende bei Stau aber nicht einfach ihrem Navigationsgerät folgen und auf umliegende Straßen ausweichen. Denn in vielen Gegenden Oberbayerns und im Allgäu gelten inzwischen Durchfahrverbote in Gemeinden in Autobahnnähe.

Wer dort einen Stau umfahren will, muss damit rechnen, von der Polizei wieder zurückgeschickt zu werden –und im schlimmsten Fall ein Verwarngeld von rund 50 Euro zahlen zu müssen. In Tirol gelten zudem an Wochenenden und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Bilanz des ADAC
:Mehr als 20 000 Kilometer Stau während der Ferien in Bayern

12 195 Staus zählte der ADAC auf den Autobahnen in Bayern - nur in den diesjährigen Sommerferien. 9500 Stunden verloren Autofahrer durch das Schlangestehen. Zwei Tage stechen in der Bilanz besonders hervor.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: