Zu wenig NiederschlagBayern droht trockenstes Frühjahr seit Aufzeichnungsbeginn

Die Trockenheit in Bayern ist inzwischen so schlimm, dass viele Wiesenböden rissig geworden sind.
Die Trockenheit in Bayern ist inzwischen so schlimm, dass viele Wiesenböden rissig geworden sind. Foto: Daniel Vogl/dpa

Ganz vorbei ist der Frühling mit Blick aufs Wetter noch nicht. Doch eine vorläufige Auswertung zeigt: Im Freistaat könnte die Regenmenge historisch niedrig ausfallen.

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Bayern droht einer vorläufigen Auswertung zufolge das trockenste Frühjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor mehr als 140 Jahren. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) fielen im Freistaat seit dem 1. März im Schnitt nur 101 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - das sind gerade einmal 45 Prozent des Werts, der im langjährigen Mittel üblicherweise zusammenkommt (223 Liter pro Quadratmeter).

Zugleich wurden in Bayern fast 700 Sonnenstunden gemessen, im langjährigen Schnitt sind es knapp 470. Mit im Schnitt 9,7 Grad war das Frühjahr in Bayern auch deutlich milder als üblich - das langjährige Mittel liegt laut DWD bei gerade einmal 7,2 Grad. Allerdings ist das Frühjahr noch nicht ganz vorbei: Endgültig Bilanz ziehen lässt sich erst nach Sonntag, dem letzten Tag im Mai.

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Umwelt und Natur
:Bayern im Trockenstress

Im zurückliegenden Winterhalbjahr hat es im Freistaat ein Drittel weniger geregnet oder geschneit als im langjährigen Mittel. Die allermeisten Flüsse, Bäche und Seen haben so wenig Wasser wie selten.  Auch beim Grundwasser ist die Lage bedrohlich.

Von Christian Sebald

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