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Bayern-Tipp:Alternative Volksmusik im Antistadl

Die Kapelle Rohrfrei um Christoph Lambertz (2.v.li.) und David Saam (2.v.r.) gehört fest zum Antistadl.

(Foto: OH)

Jedes Jahr im Januar ist es so weit, im Erlanger E-Werk findet der Antistadl statt. Wem dabei der Musikantenstadl einfällt, der hat nur insofern recht, als das Festival einst als Gegenveranstaltung zu der volkstümelnden Sendung gegründet wurde, diese aber längst überdauert hat. Der Antistadl ist als Festival für alternative Volksmusik fest etabliert, bereits zum 16. Mal findet die Veranstaltung an diesem Freitag statt. Marihuanne und Kiffael führen wie gewohnt durch den Abend und was nach albernem Klamauk klingt, ist die charmant-schräge Moderation eines Abends mit fünf Bands, die sich auf spannende Art und Weise mit Musik aus Bayern und von ganz woanders auseinandersetzen. Wer immer glaubt, dass er mit Volksmusik nichts anfangen kann, der sollte sich im E-Werk eines Besseren belehren lassen. Boxgalopp und die Kapelle Rohrfrei um die Antistadl-Gründer David Saam und Christoph Lambertz sind dabei, ihre wilde fränkische Volksmusik gehört fest zum Programm. Die Herzensblecher, sieben Herren und eine Frau, interpretieren Blasmusik neu und Bülbül Manush aus Erlangen bringen Balkan-Klänge ins E-Werk. Sogar aus München reist eine Band an, die drei Musikanten von der Großstadt Boazn wechseln zwischen Pop und alpenländischer Volksmusik, ihre Virtuosität hat ihnen 2017 den Fraunhofer Volksmusikpreis eingebracht. Mehr Infos und Karten gibt es im Internet unter www.antistadl.de und an der Abendkasse im E-Werk, Fuchsenwiese 1 in Erlangen. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.