Süddeutsche Zeitung

Bildung:Mehr Studienanfänger in Bayern

Laut Landesamt für Statistik haben sich 2023 exakt 77 957 Menschen erstmals an einer Hochschule im Freistaat eingeschrieben. Das entspricht einem Plus von 4,3 Prozent gegenüber 2022.

Die Zahl der Erstsemester in Bayern ist 2023 gestiegen. Wie das Bayerische Landesamtes für Statistik am Montag mitteilte, schrieben sich im vergangenen Jahr 77 957 Menschen erstmals an einer Hochschule im Freistaat ein, 4,3 Prozent mehr als 2022. Der Großteil startete im Wintersemester 2023/2024, fürs Sommersemester meldete die Behörde 10 197 Erstimmatrikulationen.

Zuwächse verzeichneten demnach Universitäten und staatliche Fachhochschulen. An privaten Fachhochschulen gab es der Statistik zufolge einen Rückgang um 18,4 Prozent auf 3655 Erstimmatrikulierte. Gut die Hälfte der Erstsemester sind nach Angaben der Behörde weiblich. In Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften liegt der Frauenanteil sogar bei 74,3 Prozent, in den Fächern Kunst und Kunstwissenschaft bei 66,8 Prozent.

Rund ein Drittel der Studienanfänger kam aus dem Ausland, wie aus den Zahlen hervorgeht. Insgesamt sind in Bayern nach Angaben des Landesamtes 405 379 Studentinnen und Studenten immatrikuliert, 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Behörde beruft sich dabei auf vorläufige Meldungen der Studierendenkanzleien zum laufenden Wintersemester.

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