Bilanz des ADACMehr als 20 000 Kilometer Stau während der Ferien in Bayern

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Zahlreiche Autos stehen auf der Autobahn A9 bei Himmelkron in Bayern im Stau.
Zahlreiche Autos stehen auf der Autobahn A9 bei Himmelkron in Bayern im Stau. Pia Bayer/dpa

12 195 Staus zählte der ADAC auf den Autobahnen in Bayern - nur in den diesjährigen Sommerferien. 9500 Stunden verloren Autofahrer durch das Schlangestehen. Zwei Tage stechen in der Bilanz besonders hervor.

Die Sommerferien haben Autofahrerinnen und Autofahrer in Bayern in diesem Jahr erneut stark gefordert. Gleich der erste Tag war der staureichste der gesamten Ferienzeit, wie der ADAC Südbayern mitteilte. Der Verkehrsclub zählte zwischen dem 1. August und dem Schulbeginn in dieser Woche insgesamt 12 195 Staus mit einer Gesamtlänge von knapp 20 300 Kilometern auf den Autobahnen im Freistaat. In Summe verloren die Reisenden dadurch 9550 Stunden.

Besonders stauanfällig war der Ferienstart am Freitag, den 1. August. Mit 452 Staus über 1080 Kilometer ging er als staureichster Tag der Ferien in die Bilanz ein. 424 Stunden lang mussten sich die Betroffenen gedulden. Unter den Wochenenden stach ebenfalls gleich das erste Ferienwochenende mit 988 Staus auf rund 2200 Kilometern Länge und fast 1000 Stunden Stillstand hervor.

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Die längsten Einzelstaus hingegen bildeten sich Mitte September: Auf der A7 Ulm-Füssen zwischen Nersingen und Memmingen sowie auf der A8 Salzburg-München zwischen dem Chiemsee und der Landeshauptstadt standen Autofahrer am 14. September jeweils 28 Kilometer Schlange. Schon am 8. August hatte es auf der A8 München-Nürnberg zwischen dem Kreuz Neufahrn und Ingolstadt einen 27 Kilometer langen Stau gegeben.

In einer vorläufigen Bilanz hatte der ADAC bereits dargelegt, dass Urlauber inzwischen nicht mehr wie früher vorwiegend an Samstagen an- und abreisen, sondern deutlich flexibler geworden seien.

Doch weil der Sommerurlaub immer häufiger durch Ausflüge und Kurzurlaube ergänzt werde, gebe es tendenziell ein noch höheres Verkehrsaufkommen. Außerdem falle auf, dass Reisende häufiger auf angekündigtes Schlechtwetter reagierten und Urlaube oder Ausflüge abbrächen. „Dies kann zu einer sehr hohen Auslastung der Autobahnen führen“, hieß es.

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