Ein Ministerpräsident, der ein großes Problem wegschiebt; ein Finanzminister, der bremst; und die Freien Wähler, die endlich Klarheit haben wollen: Das ist die Lage beim Thema Bahn in Bayern. Klar ist derzeit eigentlich nur zweierlei: Für mehr Zugverbindungen und überhaupt für eine bessere Bahn, sprich für eine Verkehrswende, die nicht nur auf dem Papier steht, fehlt derzeit viel Geld. Und (Brief-)Freunde fürs Leben werden Florian Streibl, Fraktionschef der Freien Wähler im Landtag, und Finanzminister Albert Füracker von der CSU bestimmt nicht mehr.
Geld für die Bahn fehltMilliardendesaster bei Stammstrecke führt zu Koalitionsstreit in Bayern
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Die Freien Wähler wollen verhindern, dass die horrenden Mehrkosten beim Ausbau der Münchner S-Bahn zu Lasten anderer Nahverkehrsprojekte gehen. Doch Finanzminister Füracker stellt sich quer.
Von Klaus Ott
