Klimakrise:Wie Städte zu Schwämmen werden

Klimakrise: Abflussrinnen und viel Grün: Das EcoQuartier in Pfaffenhofen an der Ilm gilt als Paradebeispiel für eine gelungene Stadtplanung in Zeiten des Klimawandels.

Abflussrinnen und viel Grün: Das EcoQuartier in Pfaffenhofen an der Ilm gilt als Paradebeispiel für eine gelungene Stadtplanung in Zeiten des Klimawandels.

(Foto: Stadtverwaltung Pfaffenhofen/Ilm)

Hitzeperioden und Dürre, dann wieder extreme Niederschläge: Der Klimawandel ist besonders für Städte eine große Herausforderung. Das EcoQuartier in Pfaffenhofen an der Ilm zeigt exemplarisch, wie Kommunen damit besser zurecht kommen können.

Von Lina Krauß

Vergangenes Wochenende wurden weite Teile Bayerns von Unwettern, Stark- und Dauerregen heimgesucht. So auch die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm. Bei rund 90 Litern pro Quadratmeter in 20 Minuten hätten sich Straßen in reißende Bäche verwandelt, berichtet Bürgermeister Thomas Herker (SPD). Insgesamt hätte es um die 200 Einsätze gegeben. Nur in einen Stadtteil musste die Feuerwehr nicht ausrücken: in das EcoQuartier. Dieses Viertel ist mit einem hohen Nachhaltigkeitsanspruch und nach den Prinzipien der "Schwammstadt" gebaut.

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