AntisemitismusStaatsschutz ermittelt nach judenfeindlichen Posts in Bayern

Ein Mann geriet wegen Hasskommentaren ins Vesier von Ermittlern. (Symbolofoto)
Ein Mann geriet wegen Hasskommentaren ins Vesier von Ermittlern. (Symbolofoto) Foto: Daniel Karmann/dpa

Unter einem Post im Internet sammeln sich judenfeindliche Kommentare. Digitale Spuren führen die Polizei nach Oberbayern.

SZ bei Google bevorzugen

Der Staatsschutz der Kriminalpolizei Bamberg ermittelt gegen einen 30-Jährigen wegen antisemitischer Inhalte im Netz. Der Mann aus Miesbach stehe im Verdacht, auf dem Instagram-Kanal eines Vorstandsmitglieds der deutsch‑israelischen Gemeinschaft Bamberg in judenfeindlicher Gesinnung verhetzende, beleidigende und drohende Inhalte verfasst zu haben, teilte die Polizei mit.

Hintergrund der Hasskommentare war demnach ein Post des Vorstandsmitglieds über eine proisraelische Versammlung am vergangenen Wochenende in Bamberg. Der Verdächtige soll daraufhin den Mann in Kommentaren und direkten Nachrichten mehrfach beleidigt sowie gegen das jüdische Volk gehetzt haben. Digitale Spuren hätten die Polizei zu dem Miesbacher geführt.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Folge der Kommunalwahl
:„‚Sturmbetonte‘ Taktik“ – CSU-Protokoll zeigt aggressiven Kurs gegen Freie Wähler

Seit der verlustreichen Kommunalwahl sucht die CSU nach einem neuen Umgang mit dem Koalitionspartner. Ein internes Papier aus dem Kreis Traunstein nimmt den dortigen FW-Landrat ins Visier. In martialischen Worten.

SZ PlusVon Thomas Balbierer und Matthias Köpf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: