NSDAP-Akten„Viele wollen jetzt wissen, was ihre Familie im Nationalsozialismus wirklich getan hat“

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Recherchen zur Familie machen 90 Prozent aller Anfragen zu Spruchkammerakten aus, sagt Julian Holzapfl, der das Staatsarchiv München leitet.
Recherchen zur Familie machen 90 Prozent aller Anfragen zu Spruchkammerakten aus, sagt Julian Holzapfl, der das Staatsarchiv München leitet. Foto: Catherina Hess

Seit der Veröffentlichung der NSDAP-Mitgliederkartei erleben Archive einen Ansturm. Zum Beispiel auf Spruchkammerakten. Der Leiter des Staatsarchivs München erklärt, was sich darin über die Rolle der Vorfahren zur Nazi-Zeit finden lässt.

Interview von Patrick Wehner

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Herauszufinden, was der Ur-Opa oder die Ur-Oma in der Nazizeit wirklich gemacht haben, ist oft nur eine E-Mail weit entfernt. Denn von Millionen von Deutschen lagern sogenannte Spruchkammerakten in deutschen Archiven. Und im Prinzip sind diese für jeden zugänglich, der eine einfache Anfrage stellt (Spoiler: Ja, auch digitalisiert zugänglich!).

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