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Spendenaktion nach Schuldspruch:"Ich glaube, dass ihm das Herz schier gebrochen ist"

Vor Gericht war der Rentner für seine fürsorgliche und aufopfernde Art gewürdigt worden, mit der er sich um seine ein Jahr jüngere Frau gekümmert hatte (Symbolbild).

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Ein 92-jähriger Mann erstickt seine kranke Frau und wird wegen Totschlags verurteilt. Damit er die Geldauflage bezahlen kann, sammelt Fabian Holler fast 10 000 Euro. Ohne ihn zu kennen.

Interview von Olaf Przybilla, Würzburg/Lonnerstadt

Vor einem Monat ist ein 92 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Main-Spessart zu einer Bewährungshaftstrafe wegen Totschlags verurteil worden. Nach dem Urteil des Landgerichts Würzburg muss der Rentner zusätzlich 10 000 Euro an die Caritas zahlen. Er hatte seine schwerkranke Frau, mit der er fast 70 Jahre verheiratet war, erstickt. Danach hatte er erfolglos versucht, sich das Leben zu nehmen. Vor Gericht war der Rentner für seine fürsorgliche und aufopfernde Art gewürdigt worden, mit der er sich um seine ein Jahr jüngere Frau gekümmert hatte. Diese war dement und litt unter Wahnvorstellungen.

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