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Freizeit in Bayern:Auf diesen Pisten liegt genug Schnee zum Skifahren

Die warmen Temperaturen zwingen viele Skigebiete dazu, ihre Lifte zu schließen. Sieben Orte in Bayern, wo das Skifahren für die restliche Saison trotzdem möglich ist.

Von Katharina Federl

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Skigebiet Garmisch-Partenkirchen

Skigebiet Garmisch

Quelle: dpa-tmn

Gleich zwei Skigebiete an einem Ort - und das Beste: Man muss sich nicht zwischen ihnen entscheiden. Neben den Pisten unter dem höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze, versprechen auch die Abfahrten zwischen Hausberg, Kreuzeck und Osterfelder großen Skispaß.

Der Osterfelder überzeugt mit einem großen Pistenangebot, die Highlights: Bernadein, Hochalm und Längenfelder. Einige Höhenmeter darunter, am Kreuzeck und am Hausberg, haben vor allem Anfänger und Familien gute Bedingungen. Vom Hausberg kommt man auf der Horn- und Kochelbergabfahrt und über die Standard-Tonihüttenabfahrt ins Tal.

Die Skigebiete in Garmisch punkten auch mit ihrer Anbindung: Wer nicht mit dem Auto fahren will, kommt mit dem Garmischer Ski-Ticket von München aus umweltfreundlich und staufrei auf die Piste. Knapp eineinhalb Stunden dauert die Fahrt. 54 Euro zahlen Erwachsene für Hin- und Rückfahrt inklusive Skipass ins Skigebiet Garmisch Classic, 60 Euro für das Paket zur Zugspitze.

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Skigebiet Winklmoosalm

Steinplatte Reit im Winkl

Quelle: ARochau - Fotolia

Mit ihren flachen und breiten Pisten ist die Winklmoosalm das perfekte Anfängergebiet. Wer etwas Übung hat, der wechselt auf die Steinplatte, die für ihre modernen Liftanlagen bekannt ist. Auf die Könner warten die Süd- und die Nordhangabfahrt, die beide von der Bergspitze ausgehen.

Eine Tageskarte für das Skigebiet Winklmoosalm gibt es ab 26,50 Euro, in Kombination mit dem Skigebiet Steinplatte kostet sie 44 Euro.

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Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee

Spitzingsee

Quelle: dpa

Direkt neben dem schönen Spitzingsee befindet sich das Skigebiet rund um die beiden Berge Stümpfling und Roßkopf. Vom Spitzingsee aus bringen der Kurvenlift oder die Stümpfling-Vierer-Sesselbahn Skifahrer schnell und bequem nach oben. Auch von Rottach-Egern aus kann man über eine Mautstraße zur Talstation der Sutten-Vierer-Sessel­bahn gelangen.

Das Gelände rund um den Stümpfling ist besonders für Einsteiger, Fortgeschrittene und Familien geeignet. Geübte Skifahrer können sich vom Roßkopf aus an der schwarzen Grünseeabfahrt probieren, mit vier Kilometern die längste und anspruchsvollste Abfahrt des Skigebiets. Neu im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee ist die Funslope an der Unteren Firstalm.

Jeden Donnerstag und Freitag von 18.30 bis 21.30 Uhr ist Flutlichtbetrieb an der Stümpflingabfahrt. Der Flutlichtskipass kostet 17 Euro für Erwachsene, der normale Tagesskipass 37 Euro.

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Skigebiet Sudelfeld

Bayerischzell: Skigebiet SUDELFELD

Quelle: Johannes Simon

Ein Klassiker unter den bayerischen Skigebieten ist das Sudelfeld, das zu den größten und beliebtesten Skigebieten Bayerns gehört. Vor allem an Wochenenden sind die Hänge voll von Rosenheimer und Münchner Skifahrern, die nur gut eine Autostunde in das Wendelsteingebiet brauchen.

Auf den breiten Wiesenhängen am Kitzlahner und an der Schöngratbahn sind hauptsächlich Familien und Snowboarder unterwegs. Etwas sportlicher geht es auf der Strecke vom höchsten Punkt des Sudelfelds, dem Vogelsang, zur Rosengasse zu. Vor allem bei Neuschnee ist für Tiefschneefahrer ein Träumchen.

Die Bayerische Oberlandbahn bringt Wintersportler im Stundentakt von München nach Bayrischzell. Von dort aus geht es mit dem kostenlosen Skibus direkt zur Talstation der Waldkopfbahn. 53 Euro kostet das Kombiticket für Erwachsene, 41 Euro zahlt man für einen Tagesskipass ohne Hin- und Rückfahrt.

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Skigebiet Roßfeld

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Quelle: mauritius images / jannishagels

Auch das Berchtesgadener Land hat mit den warmen Temperaturen zu kämpfen. Wenn am beliebten Skigebiet Hochschwarzeck der Schnee zu knapp wird, weicht man auf das Roßfeld aus. Das Skigebiet ist zweifellos das schneesicherste im Berchtesgadener Land. Auf den Wiesenhängen zwischen 1300 und 1500 Metern Höhe lässt es sich ganz ohne von Schneekanonen ausgespuckten Schnee fahren.

Vier moderne Schlepplifte erschließen die breiten Pisten und eine separate Snowboardpiste mit Sprunghügeln. Mit Flutlicht und Aprés Ski kann man es hier bis in die späten Abendstunden aushalten.

22 Euro kostet das Skifahren am Roßfeld, für Familien gibt es spezielle Angebote. Wer es sich nach dem Skifahren beim Schwimmen und Saunieren gut gehen lassen will, der kann das Kombiticket in Anspruch nehmen: Erst vier Stunden auf der Piste, dann vier Stunden in die Watzmann Therme für 29,50 Euro.

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Skigebiet Brauneck

Brauneck Skiläufer

Quelle: Manfred Neubauer

Das Brauneck ist sicher eines der traditionsreichsten bayerischen Skigebiete. Viele Münchner standen hier das erste Mal auf den Skiern - und auch heute eignen sich die insgesamt 34 Kilometer langen Abfahrten für Anfänger. Doch auch sportliche Fahrer kommen im Gebiet zwischen Lenggries und Wegscheid auf ihre Kosten - besonders auf der schwarzen Ahornabfahrt und der Garlandabfahrt.

Ein Tagesskipass kostet 41 Euro, für Studenten 38 Euro. Jeden Mittwoch ist Ladies Day am Brauneck. Dann können alle Frauen zum Sonderpreis von 23 Euro fahren.

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Skigebiet Oberstdorf

-

Quelle: SZ

Jeden Tag einen neuen Berg entdecken, das ist möglich im deutsch-österreichischen Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal. Die sieben Berge Nebelhorn, Fellhorn/Kanzelwand, Ifen, Heuberg, Söllereck und Walmendingerhorn liegen in unmittelbarer Nähe zueinander und sind über Pendelbusse im Tal gut zu erreichen.

Mal leicht geschwungen, mal anspruchsvoll und abenteuerlich - auf den insgesamt mehr als 130 Pistenkilometern ist für jedes Alter und Fahrniveau etwas dabei. Am Nebelhorn sind rasantere Sportler richtig, die auf schwarzen Pisten und auf der 7,5 Kilometer langen Talabfahrt hinunterdüsen. Ruhiger wird es am Ifen oder am Walmendingerhorn. Familien mit Kindern sind vor allem am Heuberg gut aufgehoben.

Tagesskipässe kosten für Erwachsene knapp 50 Euro. Es gibt auch eine mehrtägige Elternkarte für Mütter und Väter, die sich bei der Betreuung ihrer Kinder abwechseln. Diese ist übertragbar, sodass entweder Vater oder Mutter sie zum Skifahren nutzen kann. Wollen die Kleinen doch mit, fahren sie mit der Schneemannkarte für 9 Euro.

© SZ.de/amm/infu
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