Wintersport in BayernNach dem „besten Winter seit Corona“: Neue Skisaison startet

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Auf der Zugspitze startet der Skibetrieb am 28. November.
Auf der Zugspitze startet der Skibetrieb am 28. November. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Das vergangene Jahr hat Maßstäbe gesetzt. Nun geht es schon wieder in die neue Saison – recht früh, aber mit frischem Neuschnee. Für erneut gute Zahlen haben die Skiliftbetreiber viel Geld in die Hand genommen.

Endlich wieder Skifahren! Darauf haben Brettlfans seit Monaten gewartet. Nun ist es wieder so weit: Bereits am Sonntag (23. November) sollen die Lifte am Söllereck im Allgäu starten, „so früh wie nie“, werben die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen.

Der frühe Start sei aufgrund der hervorragenden Bedingungen mit Neuschnee und Kältewelle möglich, teilte der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) mit. An der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg, beginnt der Skibetrieb am 28. November. Andere Bahnen folgen, darunter die am Fellhorn (5. Dezember) oder an Sudelfeld und Wendelstein (12. Dezember).

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Mancherorts gibt es Neuerungen. Die deutschen Seilbahnbetriebe hätten in diesem Jahr rund 55 Millionen Euro investiert, hieß es vom VDS. Das Geld fließt unter anderem in den Neubau von Anlagen und Gastronomie, aber auch in Zusatzangebote wie Rodelmöglichkeiten und Funparks.

Nach fünf Jahren Pause soll am Söllereck der Höllwies-Schlepplift wieder in Betrieb gehen – mit einem energiesparenden Antrieb. Im Skigebiet Garmisch-Classic werde zum Saisonstart die Achter-Sesselbahn mit Wetterschutzhauben den Betrieb aufnehmen, hieß es. Dieses Projekt hat laut VDS rund 18 Millionen Euro gekostet. Rund 23 Millionen Euro gab das Skizentrum Mitterdorf im Bayerischen Wald unter anderem für zwei Sesselbahnen aus, die auch im Sommer laufen sollen. Hinzu kommen Angebote wie etwa die interaktiven Erlebniswege bei der Berchtesgadener Bergbahn, die sich vor allem an Familien mit Kindern richten.

Mit der vergangenen Saison waren die Liftbetreiber zufrieden. Beim VDS war die Rede vom „besten Winter seit Corona“ für deutsche Wintersportgebiete. Frühe Schneefälle, anhaltende Kälteperioden und dennoch viel Sonnenschein sorgten für gute Bedingungen – und für mehr Besucher als im Vorjahr. Das zeige, dass die Nachfrage nach Wintersport ungebrochen sei.

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