Justiz in Bayern:Die vergessenen Richter

Lesezeit: 5 min

Justiz in Bayern: "Ich habe dreißig Jahre in der Psychiatrie gearbeitet, mich kann nichts mehr schocken": Claudia Geißler-Kraft geriet an ihrem ersten Tag als Schöffin am Ansbacher Landgericht in den Prozess um einen Vierfachmord.

"Ich habe dreißig Jahre in der Psychiatrie gearbeitet, mich kann nichts mehr schocken": Claudia Geißler-Kraft geriet an ihrem ersten Tag als Schöffin am Ansbacher Landgericht in den Prozess um einen Vierfachmord.

(Foto: Thomas Balbierer)

Claudia Geißler-Kraft ist eine von fast fünftausend Ehrenamtlichen, die in Bayern als Schöffen über Recht und Unrecht entscheiden. In ihrem ersten Prozess saß sie einem Vierfachmörder gegenüber. Von ihrer Arbeit nimmt die Öffentlichkeit aber kaum Notiz - warum tut sie sich das an?

Von Thomas Balbierer

In ihrem ersten Strafprozess sieht Claudia Geißler-Kraft einem Vierfachmörder tief in die Augen. Erst wenige Minuten vor der Verhandlung hatte sie erfahren, worum es in ihrer Premiere als Schöffin am Ansbacher Landgericht gehen würde: um den vielleicht grausamsten Mordfall in der Region seit 20 Jahren. Ausgerechnet.

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