Mehr Rechtsextremismus an SchulenHakenkreuze im Klassenchat

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Gerade für Opfer von rechtsmotivierter Gewalt kann die Schule ein Ort der Qual werden, weil sie den Tätern täglich begegnen müssen.
Gerade für Opfer von rechtsmotivierter Gewalt kann die Schule ein Ort der Qual werden, weil sie den Tätern täglich begegnen müssen. (Foto: DIMITRI MARUTA/IMAGO/imagebroker)

Die Zahl rechtsextremer Vorfälle an Schulen steigt. Das bestätigen Beratungsstellen und Kultusministerium. Wie lässt sich dieser Trend erklären und was können Bildungseinrichtungen dagegen tun?

Von Thomas Radlmaier

Ein Hitlergruß in der Sportumkleidekabine, eine rassistische Beleidigung an der Bushaltestelle oder das Vorsingen eines nationalsozialistischen Kampfliedes im Musikunterricht – rechtsextreme Vorfälle an Schulen nehmen zu, auch in Bayern. Das bestätigen das Kultusministerium, Beratungsstellen oder der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) am Schuljahresende übereinstimmend. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann sagt: „Hakenkreuze oder andere rechtsextreme Symbole gab es an Schulen in einzelnen Fällen schon immer. Aber jetzt tauchen sie vermehrt auf.“

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