Ein Hitlergruß in der Sportumkleidekabine, eine rassistische Beleidigung an der Bushaltestelle oder das Vorsingen eines nationalsozialistischen Kampfliedes im Musikunterricht – rechtsextreme Vorfälle an Schulen nehmen zu, auch in Bayern. Das bestätigen das Kultusministerium, Beratungsstellen oder der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) am Schuljahresende übereinstimmend. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann sagt: „Hakenkreuze oder andere rechtsextreme Symbole gab es an Schulen in einzelnen Fällen schon immer. Aber jetzt tauchen sie vermehrt auf.“
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Die Zahl rechtsextremer Vorfälle an Schulen steigt. Das bestätigen Beratungsstellen und Kultusministerium. Wie lässt sich dieser Trend erklären und was können Bildungseinrichtungen dagegen tun?
Von Thomas Radlmaier

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