Pflege in Bayern:Wo bleibt die Inflationsprämie?

Pflege in Bayern: Bevor es zur Einigung mit den Ländern kam, hatten Beschäftigte in mehreren Städten demonstriert: Großprotest auf dem Marienplatz in München.

Bevor es zur Einigung mit den Ländern kam, hatten Beschäftigte in mehreren Städten demonstriert: Großprotest auf dem Marienplatz in München.

(Foto: Lorenz Mehrlich)

3000 Euro Inflationsausgleich hatte Verdi Anfang Dezember 2023 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder ausgehandelt. Doch im Freistaat haben Angestellte und Beamte ihr Geld noch immer nicht.

Von Nina von Hardenberg

Die frohe Botschaft kam passenderweise genau in der Vorweihnachtszeit: Satte 3000 Euro extra sollen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder bekommen - steuer- und abgabefrei. Darauf hatten sich Verdi und der Beamtenbund mit den Bundesländern geeinigt. "Für den Dezember 2023 wird ein Betrag von 1800 Euro netto gewährt", verkündete Verdi in einer Pressemitteilung am 9. Dezember. Der Rest werde von Januar an in monatlichen Zahlungen von je 120 Euro ausgezahlt. Der Abschluss dürfte die etwa 227 000 Beamten und gut 150 000 Angestellten im öffentlichen Dienst in Bayern gefreut haben - unter ihnen Erzieher, Lehrer, Polizisten, Pflegekräfte und Verwaltungsangestellte. Das Problem ist nur: In Bayern kam davon bislang kein Cent an.

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