Ritterschlag in Passau„Ich würde uns nicht elitär nennen“

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Konrad Kobler (Mitte) ist Prior der St.-Georgs-Ritterschaft in Passau.
Konrad Kobler (Mitte) ist Prior der St.-Georgs-Ritterschaft in Passau. Foto: privat

700 Jahre nach seiner Gründung nimmt der Ritterorden zum Heiligen Georg noch immer neue Mitglieder auf. In Passau steht dabei längst nicht mehr der Kampf, sondern vor allem soziales Engagement und Verständigung im Mittelpunkt.

Interview von Patrick Wehner, Passau

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Wer glaubt, dass die Zeit der Ritter in unseren Breiten längst vorbei ist, hat sich geirrt. Bestes Beispiel: Konrad Kobler. Der 83-Jährige, der für die CSU ritterliche 33 Jahre im bayerischen Landtag saß, ist Prior der St.-Georgs-Ritterschaft in Passau. Jedes Jahr werden dort neue Ritter und Ritterdamen in den Orden aufgenommen. Dieses Jahr kommt noch etwas Besonderes dazu: Der Ritterorden zum Heiligen Georg feierte sein 700-jähriges Bestehen. Er gilt als der älteste königlich gestiftete Ritterorden Europas, der den Namen des Heiligen Georg trägt. Lediglich in zwei europäischen Städten – am Gründungsort Visegrád sowie in Passau – nimmt der Orden neue Mitglieder auf und erhebt sie feierlich zu Rittern und Damen.

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