Geschichte:Die Griechen und ihr bayerischer König

Geschichte: Das Gemälde im Otto-König-von-Griechenland-Museum in Ottobrunn bei München zeigt dessen Einzug als frisch ernannter Herrscher der Hellenen in Nauplia.

Das Gemälde im Otto-König-von-Griechenland-Museum in Ottobrunn bei München zeigt dessen Einzug als frisch ernannter Herrscher der Hellenen in Nauplia.

(Foto: Museum Ottobrunn/imaging6)

In einer Sommerresidenz in der Nähe von Athen sind überraschend die Insignien des Herrschers Otto von Griechenland aufgetaucht. Der aus dem Hause Wittelsbach stammende Sohn von König Ludwig I. hatte 30 turbulente Jahre lang in Griechenland regiert, bis er 1862 wieder nach Hause gejagt wurde.

Von Hans Kratzer

Gut 30 Kilometer nördlich von Athen ruht in den Ausläufern von Gebirgswäldern das Anwesen Tatói, das der griechischen Königsfamilie bis 1974 als Sommerresidenz gedient hatte. Nun kam in dem verwunschenen Bauwerk überraschend ein Fund zutage, der auch für die bayerische Geschichte von großer Bedeutung ist. Es handelt sich um die Insignien des aus Bayern stammenden Königs Otto von Griechenland. Als 17-jähriger Jüngling war der Sohn von König Ludwig I. im Sommer 1832 von der griechischen Nationalversammlung zum König ernannt worden. Er regierte unter allerlei Nöten und Beschwernissen bis 1862.

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