MeinungWelterbe der UnescoLudwigs Schlösser sind viel mehr als Kitsch und Phantasiewelten

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Kommentar von Sebastian Beck

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Die Befreiungshalle in Kelheim wurde von König Ludwig I. in Auftrag gegeben. Auch sie ist eine in Stein gebaute Idealisierungen einer Vergangenheit, die es so nie gegeben hat. 
Die Befreiungshalle in Kelheim wurde von König Ludwig I. in Auftrag gegeben. Auch sie ist eine in Stein gebaute Idealisierungen einer Vergangenheit, die es so nie gegeben hat.  Imago

Den Königsschlössern begegnet man gern mit einer Mischung aus Belustigung und Arroganz: Mei, der Kini halt, ein bisschen plemplem der Mann. In ihrer Großartigkeit aber sind Ludwigs gebaute Psychogramme einzigartig - und tragisch.

Ist Neuschwanstein nicht doch bloß eine Kitschburg? Schloss Herrenchiemsee der gleichermaßen peinliche wie unvollendete Versuch, Versailles zu kopieren? Und Linderhof ein Monument des schlechten Geschmacks samt Theatergrotte? Seit bald 140 Jahren zählen die Schlösser König Ludwigs II. zu Bayerns größten Sehenswürdigkeiten.

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Kulturstätten von besonderer Bedeutung
:Das ist Bayerns Welterbe

Am Samstag hat die Unesco die Schlösser von Ludwig II. zum Welterbe geadelt. Zusammen sind Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee und das Königshaus am Schachen Bayerns Nummer elf auf der Liste.

Von Florian Fuchs und Matthias Köpf

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