Freier Wähler in Untersuchungshaft:Masken-Skandal oder Justizirrtum?

FFP2-Masken

FFP2-Schutzmasken liegen in einer Produktionsstätte (Symbolbild).

(Foto: dpa)

Der Fall des verhafteten Kommunalpolitikers der Freien Wähler, dem Aiwanger geholfen hatte, erscheint rätselhaft. Der FW-Mann hatte vor 15 Monaten öffentlich ein Zertifikat präsentiert, erst jetzt ist von Fälschung die Rede.

Von Andreas Glas und Klaus Ott

Das Video dauert gerade mal eine Minute und eine Sekunde, aber das genügt, um sich als Helfer in der Not zu präsentieren. Matthias Penkala, Unternehmer und Kommunalpolitiker der Freien Wähler aus dem Kreis Neumarkt in der Oberpfalz, erzählt von einer "Art Luftbrücke" mit China. Von dort hole man Millionen Masken nach Bayern, um sie über öffentliche Stellen schließlich an Ärzte, Krankenhäuser und andere "systemrelevante Betriebe" verteilen zu können. Penkala, der selbst eine dieser blauen OP-Masken trägt, hält sogar ein Zertifikat einer großen deutschen Prüforganisation in die Kamera. Alles in Ordnung, soll das bedeuten.

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