„Nicht zeitgemäß“Keine Wassergeschenke mehr für Privatpool-Besitzer

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Privatpools im mittelfränkischen Alesheim sollen von 2026 an nicht mehr kostenfrei mit Tiefengrundwasser befüllt werden dürfen. (Symbolfoto).
Privatpools im mittelfränkischen Alesheim sollen von 2026 an nicht mehr kostenfrei mit Tiefengrundwasser befüllt werden dürfen. (Symbolfoto). (Foto: Imago)

Tiefengrundwasser gilt als besonders kostbar, trotzdem wird es vielerorts verschwendet oder von privaten Firmen teuer verkauft. In Mittelfranken soll damit nun Schluss sein – zumindest ein bisschen.

Von Uwe Ritzer, Weißenburg

Wie groß die Sorglosigkeit und wie enorm die Verschwendung von Trinkwasser mancherorts sind, zeigt das Beispiel Alesheim. Wer in der mittelfränkischen Landgemeinde einen privaten Pool besitzt, muss nur zum Feuerwehrkommandanten gehen und sich den Schlüssel für einen gemeindlichen Löschwasser-Hydranten samt passenden Feuerwehrschlauch organisieren. Dann darf er oder sie mit beliebig viel Wasser aus dem zur Brandbekämpfung errichteten öffentlichen Netz den privaten Pool befüllen – kostenlos. Und im konkreten Fall mit besonders reinem 10 000 Jahre altem Tiefengrundwasser. So geht das in Alesheim seit vielen Jahren.

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