Energiewende:Windstille in der Staatsregierung

Energiewende: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat angekündigt, viele Gespräche über den Windpark Altötting zu führen - allerdings erst, nachdem sich die Bürger in Mehring mehrheitlich gegen das Großprojekt entschieden hatten.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat angekündigt, viele Gespräche über den Windpark Altötting zu führen - allerdings erst, nachdem sich die Bürger in Mehring mehrheitlich gegen das Großprojekt entschieden hatten.

(Foto: Claus Schunk)

Seit die meisten Mehringer dagegen gestimmt haben, wird viel über den geplanten Windpark im Staatsforst bei Altötting gesprochen. Vor dem verlorenen Bürgerentscheid war vom Freistaat allerdings nur wenig zu hören.

Von Andreas Glas und Matthias Köpf, Mehring

Es gab da diese Szene, Pressekonferenz, Markus Söder neben Hubert Aiwanger. Der "Windminister" werde sich jetzt "besonders kümmern", sagte der Ministerpräsident über seinen Vize. Er kündigte an, dass Aiwanger "Vor-Ort-Gespräche" führen werde im Chemiedreieck, wo dieser Windpark entstehen soll, den Söder (CSU) einen "Meilenstein" nennt für die Windenergie in Bayern. Dann war Aiwanger (Freie Wähler) dran. Auch er versprach, "in nächster Zeit viele Gespräche" zu führen, um diejenigen zu überzeugen, die "noch nicht so überzeugt sind".

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