Maskenaffäre:Wie im schlechten Mafia-Film

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Maskenaffäre: Achtlos weggeworfen, liegt eine blaue FFP2-Maske auf einem Gehweg. Dabei war Ausrüstung zum Schutz vor einer Corona-Infektion gerade zu Beginn der Pandemie ein hochbegehrtes und teures Handelsgut.

Achtlos weggeworfen, liegt eine blaue FFP2-Maske auf einem Gehweg. Dabei war Ausrüstung zum Schutz vor einer Corona-Infektion gerade zu Beginn der Pandemie ein hochbegehrtes und teures Handelsgut.

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Erst als bei der Beschaffung von Corona-Schutzkleidung in Bayern Ordnung ins Chaos kam, hatten Nüßlein & Co. so gut wie keine Chance mehr, daraus Profit zu ziehen. Was der U-Ausschuss im Landtag herausgefunden hat: Eine vorläufige Bilanz.

Von Klaus Ott

Dieser Anruf hat vieles verändert. Nach diesem Telefonat und seinen Folgen hatten Geschäftemacher so gut wie keine Chance mehr, von dem Wettlauf zwischen Leben und Tod zu profitieren. Am Freitagabend, 28. März 2020, meldete sich Bayerns Innenministerium bei Christian Wittstadt, Vizechef der Bereitschaftspolizei in Dachau. Es gebe "aktuell ein großes Problem" bei der Beschaffung von Schutzkleidung gegen das Corona-Virus, klagte das Ministerium. Ob Wittstadt helfen könne. "Wir brauchen jemanden, der Organisation und Struktur kann."

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