Maskenaffäre:Anrufe im Badezimmer, Mails bis Mitternacht

Lesezeit: 6 min

Maskenaffäre: Noch sind FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr in Bayern Pflicht. Ob sie von der OP-Maske abgelöst werden darf, will Gesundheitsminister Holetschek "immer im Lichte der aktuellen Entwicklungen" entscheiden.

Noch sind FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr in Bayern Pflicht. Ob sie von der OP-Maske abgelöst werden darf, will Gesundheitsminister Holetschek "immer im Lichte der aktuellen Entwicklungen" entscheiden.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa-tmn)

Eine Mitarbeiterin des bayerischen Gesundheitsministeriums berichtet im Landtag vom Behördenalltag im Corona-Ausnahmezustand. Während die Beamten Tag und Nacht arbeiteten, bereicherten sich andere an Maskengeschäften.

Von Klaus Ott

Die ersten Anrufe auf dem Handy kamen früh am Morgen, während sie noch unter der Dusche stand. Um 7.30 Uhr saß Tanja Decker, als sie gegen die Pandemie kämpfte, dann bereits an ihrem Schreibtisch im bayerischen Gesundheitsministerium. Telefonieren, Mails beantworten, Pläne erarbeiten, Besprechungen. Das ging bis zum späten Abend, und da waren dann immer noch viele Mails zu erledigen, bis zu 80 Stück. Heimgefahren ist die Ministerialrätin eigentlich nur zum Schlafen. Ihr Job war es unter anderem gewesen, Masken und andere Schutzkleidung für Alten- und Pflegeheime, Arztpraxen und Kliniken zu besorgen.

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