Brauchtum:Als Mariä Lichtmess in Bayern noch Feiertag war

Brauchtum: Ein Bauer bei der Lagerung seines Apfelvorrats für den Winter. Zum Schutz vor Frost und Feuchtigkeit werden die Früchte in der Schlafstube über dem geheizten Wohnraum aufbewahrt.

Ein Bauer bei der Lagerung seines Apfelvorrats für den Winter. Zum Schutz vor Frost und Feuchtigkeit werden die Früchte in der Schlafstube über dem geheizten Wohnraum aufbewahrt.

(Foto: Scherl/Süddeutsche Zeitung Photo)

Am 2. Februar bekamen die Dienstboten ihr Gehalt, die Christbäume wurden entsorgt, sogar Urlaub gab es um diesen wichtigen Festtag herum. Mancherorts hat sich die Tradition gehalten - auf ihre eigene Art.

Von Hans Kratzer

Die Redaktionen der Süddeutschen Zeitung hatten an jenem Dienstagnachmittag eine Rundmail mit der Seitenbelegung der nächsten Ausgabe erhalten. An diesem Tag aber war auf dem Schreiben eine bemerkenswerte, wie aus der Zeit gefallene Notiz zu lesen. Auf dem Seitenkopf hieß es nämlich nicht wie üblich "Plan für Mittwoch", sondern "Plan für Mariä Lichtmess".

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