Die gelben Warnschilder mit der Aufschrift „Achtung Lebensgefahr – Bitte Abstand halten!“ sind kaum zu übersehen. Sie hängen in regelmäßigen Abständen an den Zäunen des Hofes von Susanne und Horst Engelhardt in Leipheim im schwäbischen Landkreis Günzburg. Und das aus gutem Grund: Denn die bis zu 2,50 Meter großen Strauße, die hier leben, können im schlimmsten Fall töten. „Wenn sie schlecht gelaunt sind, dann treten sie nach vorne oben und setzen durchaus auch ihre Kralle als Waffe ein“, erklärt Straußenzüchterin Susanne Engelhardt. Im Freistaat sind die Hähne sogar als Gefahrentiere eingestuft.
Wie schmeckt eigentlich Straußenfleisch?„Geschmacklich zwischen Rind und Wild, mit der Konsistenz von Pute“
Lesezeit: 5 Min.

Wer an Nutztierhaltung in Bayern denkt, hat meist Kühe, Hühner oder Schweine vor Augen – nicht aber Strauße, die eigentlich in Afrika beheimatet sind. Ein Besuch auf einem ungewöhnlichen Hof in Leipheim, der vor 32 Jahren eher durch Zufall entstanden ist.
Von Carolin Helmker

Gefahr der Vogelgrippe in Bayern:Warum Tiergesundheit auch für den Menschen wichtig ist
Zugvögel übertragen derzeit Fälle von Vogelgrippe, auch im Freistaat war schon ein Gänsezüchter betroffen. Ab wann ist eine Tierseuche für den Menschen und seine Haustiere gefährlich? Und was müssen Hobbyhalter mit ein paar Hühnern im Garten beachten? Ein Gespräch mit Iris Fuchs, Präsidentin der Landestierärztekammer.
Lesen Sie mehr zum Thema