Ein „Trümmerfeld als Erbschaft“ – so notierte es ein Beamter des bayerischen Kultusministeriums im Herbst 1945, wenige Monate nachdem die amerikanischen Truppen in München einmarschiert waren. Sie fanden eine dysfunktionale Schulbehörde vor. Und nahezu nichts, auf dem man inhaltlich hätte aufbauen können.
Bayerische SchulpolitikDas „Mia san mia“ der Entnazifizierung
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Wie soll man Unterricht machen, wenn man fast nur belastete Lehrer hat? Dieser Frage ist das Institut für Zeitgeschichte nachgegangen. Das Ergebnis: Der Bildungsneustart nach der NS-Zeit lief in Bayern nach sehr speziellen Maßstäben.
Von Johann Osel
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