Bayerische SchulpolitikDas „Mia san mia“ der Entnazifizierung

Lesezeit: 5 Min.

Das Bildungssystem der Nationalsozialisten war darauf getrimmt, die deutsche Jugend auf die Ideale der reinen Rasse und des Führertums einzuschwören – alles diskreditiert nach 1945.
Das Bildungssystem der Nationalsozialisten war darauf getrimmt, die deutsche Jugend auf die Ideale der reinen Rasse und des Führertums einzuschwören – alles diskreditiert nach 1945. Scherl/SZ Photo

Wie soll man Unterricht machen, wenn man fast nur belastete Lehrer hat? Dieser Frage ist das Institut für Zeitgeschichte nachgegangen. Das Ergebnis: Der Bildungsneustart nach der NS-Zeit lief in Bayern nach sehr speziellen Maßstäben.

Von Johann Osel

Ein „Trümmerfeld als Erbschaft“ – so notierte es ein Beamter des bayerischen Kultusministeriums im Herbst 1945, wenige Monate nachdem die amerikanischen Truppen in München einmarschiert waren. Sie fanden eine dysfunktionale Schulbehörde vor. Und nahezu nichts, auf dem man inhaltlich hätte aufbauen können.

Zur SZ-Startseite

MeinungWahlkampf in Bayern
:Wie die AfD dreist Franz Josef Strauß klaut

SZ PlusKolumne von Johann Osel
Portrait undefined Johann Osel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: