Politik in BayernWarum der neue Kinderbonus nach Etikettenschwindel riecht

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5000 Euro pro Kind sollen Häuslebauer und Wohnungskäufer künftig von der Staatsregierung bekommen. Das hat das Bauministerium kurz vor Ostern mitgeteilt. Der neue Bonus wirft Fragen auf.
5000 Euro pro Kind sollen Häuslebauer und Wohnungskäufer künftig von der Staatsregierung bekommen. Das hat das Bauministerium kurz vor Ostern mitgeteilt. Der neue Bonus wirft Fragen auf. Foto: MiS/Imago

Wer ein Haus baut oder eine Wohnung kauft, bekommt künftig 5000 Euro pro Kind. Eine tolle Sache, sagt die Staatsregierung. Aber gab es bislang nicht 7500 Euro? Über den Versuch, eine Kürzung als Geschenk zu verkaufen.

Von Andreas Glas

Am Gründonnerstag hat das bayerische Bauministerium von Minister Christian Bernreiter (CSU) eine Pressemitteilung verschickt. „Neu: 5000 Euro je Kind“, stand im Betreff. Die Rede war von „besseren Förderkonditionen“ für Familien, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder bauen. Und weil auf den Gründonnerstag die Osterfeiertage folgten, weil die Menschen in den Urlaub gingen und die Redaktionen dünner besetzt waren, blieb die scheinbar gute Nachricht unkommentiert, von der Opposition sogar unbeachtet.

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