Tourismus in BayernJustizminister warnt vor Online-Betrug mit Fake-Ferienwohnungen

Damit ein Urlaubsaufenthalt nicht nur erträumt ist, sondern Wirklichkeit werden kann, ist bei Online-Buchungen teils besondere Vorsicht geboten.
Damit ein Urlaubsaufenthalt nicht nur erträumt ist, sondern Wirklichkeit werden kann, ist bei Online-Buchungen teils besondere Vorsicht geboten.
Foto: Maria Maar/Imago

Kriminelle bedienen sich Reiseportalen, sozialer Medien oder ahmen Seiten von Touristikunternehmen nach, um zu Schnäppchenpreisen vermeintliche Urlaubsunterkünfte anzubieten.

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Vor Online-Betrug im Reisesektor hat der bayerische Justizminister Georg Eisenreich (CSU) gewarnt. Gerade bei Ferienwohnungen lockten Cyberbetrüger „mit Angeboten zu Schnäppchenpreisen, die sich am Ende als Phantom-Wohnungen entpuppen“, sagte Eisenreich laut einer Pressemitteilung vom Montag.

Die Täter würden dabei über Reiseportale oder soziale Medien werben und teilweise auch die Seiten von angesehenen Touristikunternehmen nachahmen. Eisenreichs Empfehlung: „Schauen Sie bei Angeboten genau hin, damit der Traumurlaub nicht als Albtraum endet.“

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Zudem sollten Verbraucher mit ihren Ausweisdokumenten vorsichtig umgehen und keine Kopien an Unbekannte schicken. Die Gefahr wachse, Opfer von Identitätsdiebstahl und Identitätsmissbrauch durch Kriminelle zu werden, so der Minister.

Konkret empfahl er, bei zu günstigen Angeboten misstrauisch zu sein, in sozialen Netzwerken geteilte Angebote und Links zu überprüfen, Vorauszahlungen zu vermeiden, wenn Vertragspartner und Kontoinhaber nicht identisch sind, und mit der Übermittlung von Ausweisdokumenten zurückhaltend zu sein.

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