Nach erfolgreicher Knie-OPIlse Aigner träumt von Wanderung in den Alpen

Lesezeit: 1 Min.

Am Mittwoch wechselt Aigner aus dem Krankenhaus in die Reha-Klinik und ist schon wieder auf Krücken auf den Beinen.
Am Mittwoch wechselt Aigner aus dem Krankenhaus in die Reha-Klinik und ist schon wieder auf Krücken auf den Beinen.
Foto: Sven Hoppe/dpa

Jahrelang hatte Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner beim Wandern oder Skifahren Schmerzen im Knie. Nun hat sie sich unters Messer gelegt und wagt den Blick nach vorn.

SZ bei Google bevorzugen

Nach ihrer erfolgreichen Knie-Operation träumt Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner insgeheim schon wieder von ihrer nächsten Wanderung in den Alpen. „Das Wandern muss ich jetzt erst mal zurückstellen und plane auch erst einmal keine Bergtouren. Nach der Reha muss ich erst langsam wieder anfangen. Aber ich freue mich schon sehr auf die Zeit danach“, sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

Am Mittwoch wechselt Aigner aus dem Krankenhaus in die Reha-Klinik. Drei Wochen lang heißt es dann, wieder Schritt für Schritt das Laufen zu lernen. Bereits jetzt sei sie aber schon auf Krücken im Krankenhaus wieder auf den Beinen. Auch sonst hat sie im Krankenhaus dank Visiten und Physiotherapie genug zu tun – immer wieder unterbrochen von vielen Genesungswünschen.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

„Die schlimmsten Tage sind schon vorbei“, gab sich Aigner positiv. Nach anfänglichen Schmerzen sei „alles gut, alles im normalen Plan“. Dass sie ausgerechnet jetzt bei bestem Sommerwetter ihre Ferien im Krankenhaus verbringe, darüber denke sie besser nicht nach: „Ich schaue am besten gar nicht zum Fenster hinaus. Aber das lässt sich jetzt nicht ändern. Die Operation musste sein, es wird ja nicht besser.“

Seit Jahren hatte Aigner zunehmende Schmerzen am Knie, „insbesondere wenn ich wieder vom Berg runterging. Skifahren ging dann zwar anfangs noch, im vergangenen Winter ging das aber auch nicht mehr.“

Spätestens nach der Sommerpause steht auch für Aigner ein spannender Herbst an: Ihr Name wird derzeit ja hoch gehandelt für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Nachdem CSU-Chef Markus Söder wiederholt Aigner dafür als Kandidatin vorgeschlagen hat, erklärte kürzlich auch Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz, er halte sie für eine „respektable, denkbare Bundespräsidentin“. Aigner selbst schweigt zu dem Thema.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Grundsatzrede in München
:Wofür eine Bundespräsidentin Ilse Aigner stehen würde

Die CSU-Politikerin hält eine Grundsatzrede an einem historischen Ort in München. Darin beschwört sie den Wert von Demokratie, Gleichberechtigung und Toleranz. Zur AfD findet sie klare Worte.

Von Thomas Balbierer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: