25 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bayern haben im Jahr 2025 mindestens einen Tag pro Woche aus dem Home-Office gearbeitet. Damit ist die Quote gegenüber dem Jahr 2024 um einen Prozentpunkt gestiegen, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Mittwoch mit.
Die Zahl der Beschäftigten, die ausschließlich von zu Hause aus arbeiteten, nehme dagegen seit der Corona-Pandemie immer weiter ab (2021: 36 Prozent, 2025: 17 Prozent). Das Home-Office sei in der Folge „weiter attraktiv“, aber Kombinationen aus Büro- und Home-Office-Tagen üblicher.
Innerhalb Bayerns blieben die meisten in Oberbayern zum Arbeiten daheim (30 Prozent), die wenigsten in Niederbayern und Unterfranken, heißt es weiter. Gründe dafür sieht das Landesamt für Statistik darin, dass es in Großstädten mehr Arbeitsfelder gebe, die sich überhaupt für das Home-Office eignen.
In Großbetrieben mit mehr als 500 Angestellten werde Arbeit aus dem Home-Office zudem häufiger ermöglicht (39 Prozent) als in kleineren mit bis zu 49 Mitarbeitenden (14 Prozent). Außerdem hätten Beschäftigte mit einem höheren Bildungsabschluss größere Chancen, zu Hause arbeiten zu können (46 Prozent) als die mit einem niedrigen Abschluss (drei Prozent).


