Gedenken:Wie Schüler eine Holocaust-Überlebende in den USA ausfindig machten

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Sigrid Strauss (geb. Ansbacher) auf einem Passfoto von 1946 für die Ausreise in die USA. (Foto: United States Holocaust Memorial Museum)

Eigentlich will Sigrid Strauss nichts mehr mit Deutschland zu tun haben. Doch dann bekommt die 95-jährige US-Amerikanerin plötzlich einen Anruf aus Feuchtwangen. Der Beginn einer Geschichte, die viel Eindruck hinterlassen hat.

Von Celine Imensek, Feuchtwangen

Sigrid Strauss sitzt in den USA vor dem Computer ihrer Tochter und blickt in die fragenden Gesichter einer Ethik-Klasse aus Feuchtwangen. Die 95-Jährige trägt kurzes, graues Haar, einen hellen Pullover und eine Kette mit großen Gliedern, die ihr bis zur Brust reicht. Strauss ist betrübt.

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