Nach dem vorläufigen Aus für die allgemeine Impfpflicht stellt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) die bereits beschlossene Regelung in Gesundheits- und Pflegeberufen infrage. Sollte es dabei bleiben, mache die einrichtungsbezogene Impfpflicht wohl "keinen Sinn" mehr, sagte Holetschek der Süddeutschen Zeitung am Freitag. Am Vortag hatte eine allgemeine Impfpflicht im Bundestag keine Mehrheit gefunden, auch nicht für bestimmte Altersgruppen.
Corona-Pandemie:Holetschek stellt Impfpflicht für Pflegepersonal in Frage
Eine Regelung, bei der sich nur Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen impfen lassen müssten, ergibt für Gesundheitsminister Klaus Holetschek "keinen Sinn".
(Foto: Moritz Frankenberg/dpa)Nach der Ablehnung einer einheitlichen Regelung im Bundestag sei es "nicht fair", dass Beschäftigten im Gesundheitsbereich berufliche Konsequenzen drohten.
Von Andreas Glas und Johann Osel, München
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