Starkregenfälle häufen sichSo wollen sich Kommunen gegen Hochwasser schützen

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Die baulichen Veränderungen am kleinen Simbach seit der Flutkatastrophe sind gut zu erkennen: Hinten sind potenzielle Überflutungsflächen und neue Betonwände zu sehen, im Vordergrund noch die alten Mauern.
Die baulichen Veränderungen am kleinen Simbach seit der Flutkatastrophe sind gut zu erkennen: Hinten sind potenzielle Überflutungsflächen und neue Betonwände zu sehen, im Vordergrund noch die alten Mauern. Foto: Johannes Simon

Bis 1. Juni 2016 gab es kein Szenario für eine Sturzflut, wie sie an diesem Tag über Simbach am Inn hereingebrochen ist. Hochwasser war nur an großen Flüssen ein Thema. Seither hat sich einiges getan.

Von Christian Sebald

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Die Sturzflut von Simbach am Inn war eine Zäsur. Schon unter dem unmittelbaren Eindruck der Katastrophe am 1. Juni 2016 war klar: Die Sturzflut hat alle Hochwasser-Szenarien gesprengt, die es bis dahin für Bayern gab. Selbst unter Fachleuten galt es als unvorstellbar, dass ein Bach, der für gewöhnlich kaum einen halben Meter Wasser führt, binnen Stunden zu einer fast fünf Meter hohen tödlichen Flut anschwellen kann.

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