Mit dem Abklingen der Regenfälle hat sich die Lage in den Hochwassergebieten in Bayern weiter entspannt, nach mehr als eineinhalb Wochen nähert sie sich dem Ende. „Spätestens am Donnerstag werden die letzten Donaupegel die Meldestufen verlassen“, teilte der Hochwassernachrichtendienst (HND) des Freistaats am Mittwoch mit. Die Aufräumarbeiten in den heimgesuchten Orten dauern allerdings an. Inzwischen sind sogar einige Müllverbrennungsanlagen überlastet. So bittet die Ingolstädter Anlage im Internet darum, von allen „nicht dringlichen Privatanlieferungen abzusehen“, damit die Kapazitäten für Sperrmüll und andere Abfälle der Hochwasseropfer frei gehalten werden können.
HochwasserDie selbstgemachte Katastrophe
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Inzwischen klingt das Hochwasser überall in Bayern ab. Hier ein Bild von Anfang Juni aus dem schwäbischen Offingen, wo die Mindel unter anderem die Sportanlagen überflutet hatte.
Stefan Puchner/dpa-tmnAuch in Bayern, wo sich die Hochwasserlage nach eineinhalb Wochen dem Ende nähert, wird die steigende Gefahr für gewöhnlich mit dem Klimawandel erklärt. Doch es gibt noch einen anderen Grund.
Von Christian Sebald
