Gesundheitsreport97 Prozent der bayerischen Erstklässler gegen Masern geimpft

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Dass die Impfquoten bei Masern trotz einer Pflicht nicht die 100 Prozent erreichen, liegt daran, dass es Menschen gibt, die aufgrund von Vorerkrankungen nicht geimpft werden können.
Dass die Impfquoten bei Masern trotz einer Pflicht nicht die 100 Prozent erreichen, liegt daran, dass es Menschen gibt, die aufgrund von Vorerkrankungen nicht geimpft werden können.
Foto: Imago

Die aktuellen Zahlen stammen aus dem neuen Gesundheitsreport „Update Impfstatus der Kinder“.  Er fasst erstmals alle Impfdaten der in Bayern zum Schuljahr 2023/2024 eingeschulten Kinder zusammen.

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Die Impfquoten der künftigen bayerischen Erstklässler sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums „weiterhin auf hohem Niveau“. Es sei erfreulich, dass die Impfquoten in den vergangenen Jahren „nicht nur stabil geblieben, sondern zum Beispiel bei Masern, Mumps und Röteln sogar gestiegen sind“, sagte Ministerin Judith Gerlach (CSU) laut einer Mitteilung vom Mittwoch. Die aktuellen Zahlen stammen aus dem neuen Gesundheitsreport „Update Impfstatus der Kinder“.

Der neue Gesundheitsreport des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit fasse erstmals alle Impfdaten der in Bayern zum Schuljahr 2023/2024 eingeschulten Kinder zusammen. Bei Masern, Mumps und Röteln stiegen die Impfquoten von jeweils gut 92 Prozent zum Schuljahr 2018/2019 auf rund 97 Prozent zum Schuljahr 2023/2024. In Bayern gilt – wie bundesweit – das Masernschutzgesetz, das den Nachweis einer Masernimpfung oder Immunität für den Besuch von Schulen und Kitas vorschreibt.

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Die Impfquoten für Kinderlähmung (Polio), Diphtherie, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b und Keuchhusten fielen laut Daten der Schuleingangsuntersuchung um rund ein Prozent niedriger aus als in den Vorjahren, liegen aber beispielsweise bei der Kinderlähmung und Diphtherie bei jeweils über 94 Prozent. Nachholbedarf sieht die Ministerin allerdings bei der HPV-Impfung. Hier waren im Jahr 2024 nur 49 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 29 Prozent der 15-jährigen Jungen vollständig geimpft.

Dass die Impfquoten bei Masern trotz einer Pflicht nicht die 100 Prozent erreichen, liegt daran, dass es Menschen gibt, die aufgrund von Vorerkrankungen nicht geimpft werden können. Für sie wäre nicht nur eine Masern-Infektion gefährlich, sondern auch eine Masernimpfung. Sie profitieren vom „Herdenschutz“, der durch eine hohe Impfquote eine Infektion mit Masern-Viren sehr unwahrscheinlich macht.

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