Einige bayerische Großstädte bleiben laut dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die sichersten in Deutschland. Dies zeige der aktuelle bundesweite Städtevergleich auf Grundlage der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2025, teilte Herrmann am Sonntag in München mit.
Fürth und Erlangen standen demnach erneut an der Spitze der Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern. Bei den Städten über 200 000 Einwohner behaupte München wieder den ersten Platz, Augsburg folge auf Rang zwei, und Nürnberg erreiche „einen hervorragenden fünften Platz“.
Herrmann wertete die Ergebnisse als „Ausdruck einer konsequenten und langfristig ausgerichteten bayerischen Sicherheitspolitik“. 2025 verzeichne Bayern – mit Ausnahme des Corona-Jahres 2021 – die beste Sicherheitslage seit 1978, hieß es. In keinem anderen Bundesland lebe es sich so sicher wie im Freistaat.
Insgesamt nahm die Kriminalität in Deutschland im vergangenen Jahr um 5,6 Prozent ab, wie die am 20. April veröffentlichte PKS 2025 zeigt. Laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hängt ein Teil des Rückgangs mit der Teillegalisierung von Cannabis zusammen – bereinigt liege der Rückgang bei 4,7 Prozent. Auch die Gewaltkriminalität hat der Statistik zufolge um 2,3 Prozent abgenommen.
Mit Blick auf diese positive Entwicklung ergänzte Herrmann: „Entgegen irreführender Darstellungen in einigen Social-Media-Kanälen belegen die aktuellen Zahlen eindeutig: In nahezu allen Bundesländern geht die Kriminalität zurück.“ Ziel bleibe es, das erreichte Sicherheitsniveau nicht nur zu bewahren, sondern weiter auszubauen.


