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Geiselwind:Technischer Defekt war Ursache für Panne

Freizeitpark-Besucher bleiben in 60 Meter Höhe stecken

Die Plattform eines Aussichtsturm eines unterfränkischen Freizeitparks steckte in 60 Metern Höhe fest.

(Foto: dpa)
  • An der Panne in einem Freizeitpark in Unterfranken war ein technischer Defekt schuld.
  • Der TÜV ermittelt nun den genauen Grund für die Störung.
  • Am Dienstag waren 21 Menschen mit Hubschraubern von einer Aussichtsplattform in 60 Metern Höhe gerettet worden.

Nach der Rettungsaktion im unterfränkischen Freizeitpark Geiselwind ist die Ursache für den Ausfall einer Aussichtsplattform klar: Ein technischer Defekt war nach Polizei-Angaben der Grund dafür, dass 21 Menschen am Dienstag mit Hubschraubern gerettet werden mussten. Der TÜV sei damit beauftragt, den genauen Grund für die Störung zu ermitteln, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Es habe sich aber definitiv um ein technisches Problem gehandelt. Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes menschliches Fehlverhalten gibt es nicht, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Wann das Fahrgeschäft wieder in Betrieb genommen werden kann, müssen demnach Prüfstellen und Betreiber klären.

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Die Gondel des Fahrgeschäfts mit dem Namen "Top of the World" konnte am Dienstagnachmittag nach der Panne nicht herabgelassen werden. Per Hubschrauber waren die betroffenen Menschen in dem Park im Kreis Kitzingen aus rund 60 Metern Höhe gerettet worden. Ein Kind, das sich den Angaben zufolge weigerte, wurde von einem Höhenretter abgeseilt. "Das wollte nicht, hatte einfach Höhenangst", sagte der Leiter der Höhenrettungsgruppe, Bernd Erlenbach, am Mittwoch.

Auch in München gab es am Dienstag einen Zwischenfall an einem Riesenrad, für den Sprecher des TÜV Süd, Thomas Oberst, sind das trotzdem Einzelfälle. Und die Tatsache, dass niemand zu Schaden kam, sei der Beleg dafür, dass das Sicherheitssystem hierzulande funktioniert. "Wir haben in Deutschland insgesamt ein sehr hohes Sicherheitsniveau bei Fahrgeschäften", sagte er. Auch Evakuierungsmaßnahmen wie in Geiselwind würden regelmäßig geübt, sagte er. "Für die Betroffenen ist das natürlich sehr aufregend, aber die Retter wissen genau, was sie tun."