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Ausflugtipps:Acht schöne Flussbäder in Bayern

An vielen Flüssen in Bayern gibt es Schwimmbäder - manche sind Kulteinrichtungen, andere liegen an unerwarteten Orten. Eine Auswahl.

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Bad Tölz

Freibad Eichmühle

Quelle: Manfred Neubauer

Sieht gar nicht nach Fluss aus, das Naturfreibad Eichmühle in Bad Tölz. Das Wasser aber stammt aus dem Ellbach und ein Bach ist ja ein kleiner Fluss. Der entspringt dem Ellbacher Moor, einem Naturschutzgebiet am Rande des Bades. Das Wasser ist ein wenig bräunlich, bis zum Grund aber kann man trotzdem schauen. Das Naturfreibad ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt erfolgt ausschließlich über die Handkasse.

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Bamberg

Die Hainbadestelle Bamberg

Quelle: Frank Korte - Honorarfrei bei Namensnennung

Das Hainbad ist in Bamberg mehr als ein Bad, der idyllische Platz unter den alten Bäumen an der Regnitz genießt Kultstatus. Als die Schließung drohte, organisierte sich der Widerstand - nun baden sie immer noch, denn 2018 wurde die Badestelle runderneuert. Auf dem Holzsteg liegen die Gäste in der Sonne, die Kinder planschen im eigenen Becken. Seit 1935 besteht das Bad, die Schlüssel für die alten Holzkabinen werden seitdem weitervererbt. Das Hainbad ist von 10 bis 13 Uhr, 14 bis 17 Uhr und 18 bis 20 Uhr geöffnet. Mehrmals täglich wird das Hainbad zur Reinigung und Desinfezierung geschlossen, dann müssen alle Gäste das Bad verlassen. Eintritt ist nur mit einem Online-Ticket möglich.

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Oettingen

Flussfreibad Oettingen

Quelle: SZ

Das Wörnitz-Bad in Oettingen wird vor allem wegen seiner weitläufigen Anlage geschätzt. Das Bad ist am Wochenende, an Feiertagen oder in den Ferien zwischen 11.30 Uhr und 19 Uhr sowie wochentags (außerhalb der Ferien) von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

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Leutershausen

Flussbad Bayern

Quelle: SZ

Bei der Stadt Leutershausen, etwa zwölf Kilometer westlich von Ansbach gelegen, ist die Altmühl noch recht schmal, die Ufer sind dicht bewachsen. Zum romantischen Altmühlbad gehört eine große Liegewiese, an deren Rand alte Bäume Schatten spenden. An einer Bucht ist ein Nichtschwimmerbereich abgegrenzt, dort steht auch eine Rutsche. Der Eintritt ist frei, Kiosk und Sanitäranlagen sind vorhanden. Geöffnet hat das Altmühlfreibad Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr und am Wochenende von 12 bis 19 Uhr. Einlass nur nach Gästeregistrierung.

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Regenstauf

Flussbad Bayern

Quelle: SZ

In Regenstauf, 20 Autominuten von Regensburg, gibt es gleich zwei Flussbäder. Im Valentinsbad schwimmen sie schon seit etwa 60 Jahren im Fluss Regen. Die Liegewiesen mit großen, schattigen Bäumen bieten Platz für bis zu 1500 Leute. Es gibt einen Flussstrand, Einstiegsgeländer für Ältere und Badenischen für Kinder und Nichtschwimmer. Geöffnet ist das Bad von 6 bis 20 Uhr. Zudem gibt es ein Restaurant mit bayerischer Küche.

Statt einem Schweinsbraten isst man im Flussbad Ramspau eher Pommes am Kiosk. Dabei genießt man vielleicht den Blick auf Kirche und Schloss des Golddorfes Ramspau. Beide Bäder bieten Umkleiden, Duschen, Toiletten und Spielplätze.

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Dinkelsbühl

Flussbad Bayern

Quelle: Stadtwerke Dinkelsbühl

Das Wörnitzstrandbad Dinkelsbühl bietet seit mehr als 100 Jahren Erfrischung mit Altstadtblick. Anfangs privat betrieben, ist es nun in der Hand der Stadtwerke. Das Eingangsgebäude und die gut 60 historischen Umkleidekabinen mit ihren grün-weißen Holztüren, die man in diesem Jahr allerdings nicht mieten kann, verbreiten den Charme der Jahrhundertwende. Deutlich jünger sind die aufblasbaren Spielgeräte im Fluss und die beiden beheizten Kinderbecken. Hinzu kommen verschiedene Spielmöglichkeiten und ein Bootsverleih. Das Bad hat von 11 bis 19 Uhr geöffnet, Einlass nur nach Gäste-Registrierung.

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Nürnberg und Fürth

Flussbad Bayern

Quelle: Wasserwirtschaftsamt Nürnberg

Baden in Flüssen ist generell erlaubt, sogar in Wasserstraßen darf man schwimmen, wenn man die Regeln beachtet und beispielsweise Wehr- und Schleusenanlagen meidet. Die Kreisverwaltungsbehörden können das Planschen in einzelnen Gewässern aber verbieten, etwa aus gesundheitlichen Gründen. In der Pegnitz gilt so ein Badeverbot, mit einer Ausnahme: An der Badebucht des Wöhrder Sees in Nürnberg, bei dem es sich um die aufgestauten Pegnitz handelt. Der See wurde in den vergangenen Jahren vom Freistaat aufwendig umgebaut, um die Wasserqualität zu erhöhen. In Fürth ist Schwimmen zwar auch verboten, trotzdem haben die Fürther ihr früheres Rednitz-Freibad wiederbelebt.

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Etterzhausen

Flussbad Bayern

Quelle: SZ

Im Flussbad Etterzhausen steht die Naab fast ganz still. Die Äste der Bäume hängen am Ufer ins gemächlich dahinfließende Wasser. Ein Wald umgibt die große Liegewiese. Es gibt Umkleidekabinen und ein Volleyballfeld. Einen Kiosk aber sucht man vergebens. Dafür gibt es gleich in der Nähe eine Gaststätte. Von Regensburg braucht man etwa zwanzig Minuten mit dem Auto. Von Mai bis September kann von 8 bis 21 Uhr gebadet werden.

© SZ vom 02.08.2017 / nell, kaa, henz, chro, /vewo/mmo

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