Wachstum im LuftverkehrMehr Flüge und Passagiere an Bayerns Flughäfen

Vom Flughafen in Memmingen sind zuletzt mehr Passagiere abgehoben als vom Flughafen in Nürnberg.
Vom Flughafen in Memmingen sind zuletzt mehr Passagiere abgehoben als vom Flughafen in Nürnberg. (Foto: Andreas Gebert/dpa)

Am Urlaub spart der Mensch zuletzt - das zeigt sich auch an den drei großen bayerischen Flughäfen. Sie melden einen Zuwachs sowohl bei Passagierzahlen als auch bei Starts und Landungen.

Ungeachtet der anhaltenden Wirtschaftskrise zieht es Bayerns Urlauber vermehrt in die Ferne: An den drei internationalen Flughäfen im Freistaat sind im ersten Quartal sowohl die Passagier- als auch die Flugzahlen kräftig gestiegen. München, Memmingen und Nürnberg zusammen meldeten von Anfang Januar bis Ende März insgesamt 79 222 Starts und Landungen, wie das Statistische Landesamt in Fürth mitteilte. Die Zahl der Passagiere stieg um 3,2 Prozent auf 9,5 Millionen.

An den Größenverhältnissen hat sich nichts geändert: Am Münchner Flughafen gab es im ersten Quartal insgesamt 66 908 Starts und Landungen, ein Plus von 1,3 Prozent. Die Fluggastzahl legte um 1,8 Prozent auf 8,1 Millionen zu. An den beiden anderen Flughäfen belief sich die Zahl der Flugbewegungen auf jeweils weniger als ein Zehntel davon: 6630 waren es in Nürnberg, in Memmingen 5684.

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Der Allgäuer Airport überrundete Nürnberg jedoch bei den Passagierzahlen: Memmingen fertigte 719 000 Fluggäste ab, ein Anstieg um 16,1 Prozent. In Nürnberg wurden 679 000 Passagiere gezählt, 8,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Zu den Gründen der Entwicklung äußerte sich das Landesamt wie üblich nicht. Der Anstieg der Passagierzahlen deckt sich jedoch mit der Erwartung von Tourismusfachleuten, dass Urlauber nach dem coronabedingten Boom heimatnaher Ferien nun wieder vermehrt Fernreisen buchen. Ein Indiz dafür liefern auch die weit überdurchschnittlichen Zuwachsraten in Nürnberg und Memmingen: An beiden Flughäfen dominieren die Ferienflieger.

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