Osterferien in BayernWo es sich zum Ferienstart staut – und was Umfahrer erwartet

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Dichter Verkehr schiebt sich über die Autobahn 8 in Fahrtrichtung Salzburg und Brenner-Autobahn im Hofoldinger Forst.
Dichter Verkehr schiebt sich über die Autobahn 8 in Fahrtrichtung Salzburg und Brenner-Autobahn im Hofoldinger Forst.
Foto: Matthias Balk/dpa

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür. Wer verreisen will, dem droht viel und zäher Verkehr. Worauf sich Autofahrer wann einstellen müssen.

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Zum bevorstehenden Ferienstart wird es voll auf Bayerns Straßen. Der ADAC Südbayern rechnet vielerorts mit Staus und Überlastungen. Auch die potenziellen Stauumfahrer hat die Polizei wieder im Blick. Eine Übersicht:

Wann staut es sich?

Beliebte Reisezeiträume sind das erste Ferienwochenende ab Freitag, dem 27. März sowie die Osterfeiertage, einschließlich Gründonnerstag – also die Tage vom 2. bis zum 6. April. Der ADAC Südbayern rechnet an diesen Daten mit besonders hohem Verkehrsaufkommen, zumal auch in den meisten anderen Bundesländern Schulferien sind.

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Wo wird es besonders voll?

Erfahrungsgemäß wollen viele Reisende in den Süden. Dementsprechend warnt der ADAC Südbayern vor Stau und Verkehrsbehinderungen auf den wichtigsten Routen von Nord nach Süd und rund um die Ballungszentren München und Nürnberg. Ein Sprecher des Verkehrsclubs nennt die A3 zwischen Würzburg und Nürnberg als besonderen Stau-Hotspot im Norden. Grund hierfür seien Bauarbeiten.

Im Süden sind diese Strecken besonders betroffen:

  • A7 Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 München – Salzburg
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald
  • A99 Ostumfahrung München

Nicht nur in Bayern, sondern auch jenseits der Grenze müssen Verzögerungen eingeplant werden. Laut ADAC kommt es auf der Brennerautobahn durch eine Baustelle zu Behinderungen. Außerdem sind auch in Österreich, Italien und Teilen Frankreichs Schulferien und die Straßen dürften voll sein.

Wie kann ich Stress vermeiden?

Der ADAC empfiehlt, in jedem Fall genug Zeit einzuplanen, da es auch an Grenzübergängen zu Verzögerungen kommen kann. Genau voraussagen lassen sich Verkehrsaufkommen, Stau und Behinderungen durch Baustellen oder Unfälle nicht. Daher ist ein zeitlicher Puffer unverzichtbar. Zusätzlich sollten sich Autofahrer regelmäßig über die Verkehrslage informieren, um am Reisetag rechtzeitig auf Staus reagieren zu können.

Wichtig außerdem: die richtige Ausrüstung. Ganz unabhängig von Staus und Verkehrsaufkommen rät der Verkehrsclub, sich auf winterliche Bedingungen vorzubereiten. Es gilt laut ADAC vielerorts noch Winterreifenpflicht, bei Missachtung drohen hohe Bußgelder.

Wie spare ich Geld bei der Fahrt?

Die Spritpreise sind aktuell hoch, es kann sich lohnen, strategisch erst im Ausland vollzutanken. In Österreich und Tschechien zahlt man in der Regel deutlich weniger für Sprit als in Bayern.

Kann ich die Staus umfahren?

Die Polizei stellt sich auf Kontrollen von Abfahrverboten ein. „Wir kontrollieren das der Lage angepasst und brennpunktorientiert“, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Stefan Sonntag. In den oberbayerischen Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach gelten die Durchfahrverbote an den Autobahnen 8 und 93 anders als in Tirol nicht an ausgewählten erwartbar verkehrsreichen Tagen, sondern von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen. Aber: nur bei Stau. Erst dann kann die Polizei einschreiten. Planbar ist das für die Beamten nicht.

Bei zähfließendem Verkehr dürfen die Beamten Autofahrer aber nicht zurückschicken – auch wenn viele dann schon auf die umliegenden Straßen ausweichen. Die Kontrollen müssen laut Polizei mit dem täglichen Streifendienst bewältigt werden, extra Kräfte dafür gebe es nicht. Sei Wichtigeres zu tun, müssten die Streifenbesatzungen abrücken. Bei Verstößen droht ein Verwarngeld von rund 50 Euro für Autos.

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