Sonderzüge zur Fußballeuropameisterschaft, ein neuer Express-Regio und Baustellen: Mit dem sogenannten kleinen Fahrplanwechsel am 9. Juni kommen auf manchen Bahnstrecken Änderungen auf Reisende zu. Manche sind nur von kurzer Dauer. Zum Beispiel hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) Sonderzüge für jene Tage bestellt, an denen EM-Partien in München stattfinden. So sollen Fußballfans abends besser von der Landeshauptstadt nach Hause fahren können. Die Abfahrten der Sonderzüge liegen laut BEG – je nach Anpfiff – zwischen 22 Uhr und 1.30 Uhr. Angefahren werden unter anderem Nürnberg, Regensburg, Passau, Freilassing, Garmisch-Partenkirchen, Memmingen, Augsburg und Donauwörth.
Von bestenfalls längerer Dauer sind die Taktanpassungen auf verschiedenen Strecken. Unter anderem zwischen Freilassing und Berchtesgaden soll ein zusätzlicher Zeitpuffer Probleme abfedern. Dadurch ändern sich die Abfahrtszeiten bei den S-Bahnen 3 und 4. Schneller soll das Reisen zwischen Nürnberg und Erfurt werden: Laut BEG schaffen die neuen Regionalzüge auf der Linie RE 29 bis zu 190 Kilometer pro Stunde und nutzen deshalb die „Schnellfahrstrecke“. Zwischen Straubing und Bogen geht die Station Straubing Hafen ans Netz.
Unabhängig vom kleinen Fahrplanwechsel gibt es in den kommenden Wochen Bauarbeiten, mal hochwasserbedingt, mal für die übliche Sanierung. Laut dem Baustellenportal der Deutschen Bahn sind unter anderem zwischen Ulm und Augsburg Gleiserneuerungen geplant. Deswegen werden zeitweise ICE-Verbindungen zwischen München, Augsburg, Günzburg und Stuttgart gestrichen.
Mehr Zeit sollte einplanen, wer zwischen der Landeshauptstadt und Mühldorf pendelt: Immer wieder werden Züge der Linien RE 4 und RB 40 zwischen München Hauptbahnhof und München-Ost ausfallen. Für dieses Stück ist dann der Umstieg auf S- oder U-Bahn nötig.

