Amphibienrettung:"Selbst Allerweltsarten könnten zu einem seltenen Anblick werden"

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Erdkröte

Diese Erdkröte ist gerettet, zumindest für diesen Sommer: Eine ehrenamtliche Helferin hat sie wohlbehalten über eine Kreisstraße getragen.

(Foto: Florian Fuchs)

Ehrenamtliche Naturschützer helfen bei der alljährlichen Rettungsaktion Kröten, Molchen und Fröschen, unbeschadet an die Laichplätze zu kommen. Dabei zeigt sich, dass die Amphibien-Bestände rückläufig sind.

Von Florian Fuchs

Auf 700 Metern Länge haben Ehrenamtliche in Ettenbeuren im schwäbischen Landkreis Günzburg einen Fangzaun aufgebaut. Alle 20 bis 30 Meter sind Eimer in den Boden eingelassen. Jutta Reiter schreitet von Eimer zu Eimer und sammelt die Kröten ein, die auf der Wanderung zu ihrem Laichgewässer hineingeplumpst sind. Um zum Gewässer zu kommen, müssten die Erdkröten eine Kreisstraße überqueren, das kann leicht tödlich enden. Also helfen Reiter als Ehrenamtskoordinatorin der Kreisgruppe des Bundes Naturschutz (BN) und ihre Leute den Tieren über die Straße.

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