Die Georg-Zimmermann-Straße in Eslarn in der Oberpfalz darf weiter so heißen. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will nicht, dass der Name eines verurteilten Missbrauchstäters aus dem Ortsbild verschwindet. Das Ergebnis des Bürgerentscheids in der Gemeinde ist verstörend. Es offenbart, wie Empathie und Mitgefühl verschwinden aus unserer Gesellschaft und einer Stumpfheit weichen, die in ihrer Banalität erschreckend ist. Es geht um ein Straßenschild!
MeinungGesellschaftEin Dorf ehrt weiter einen Missbrauchstäter – und beweist damit Bequemlichkeit und Herzenskälte

Kommentar von Katja Auer
Lesezeit: 2 Min.

Eslarn in der Oberpfalz will seine Georg-Zimmermann-Straße behalten, obwohl der ein verurteilter Straftäter ist. Andernfalls müsste man ja ein paar Fahrzeugscheine umschreiben. Das ist verstörend.
