Geschichte BayernsDokumentation Obersalzberg für europäischen Museumspreis nominiert

Im Herbst 2023 wurde der Neubau der Dokumentation Obersalzberg eröffnet.
Im Herbst 2023 wurde der Neubau der Dokumentation Obersalzberg eröffnet. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Die Verantwortlichen der Dokumentation freuen sich über die Nominierung und sehen sie als Würdigung ihrer Arbeit.

Die Dokumentation Obersalzberg ist für die Auszeichnung zum Europäischen Museum des Jahres nominiert worden. Der European Museum of the Year Award (EMYA) werde seit 1977 an Museen vergeben, die „einen tiefgreifenden Beitrag zum Verständnis der Welt“ leisteten, teilte die Dokumentation Obersalzberg am Montag mit. Die nominierten Museen zeichneten sich „durch kreative und innovative Ansätze in Wissensvermittlung, Interpretation, Präsentation und gesellschaftlicher Verantwortung“ aus. Der Award wird vom European Museum Forum unter der Schirmherrschaft des Europarats verliehen.

„Wir freuen uns sehr über diese Nominierung“, sagte Sven Keller, Fachlicher Leiter der Dokumentation Obersalzberg, laut Mitteilung. „Sie würdigt, dass wir die komplexe Geschichte des historischen Ortes authentisch, modern und zugleich zugänglich für unsere Besucherinnen und Besucher vermitteln.“ Das gelte nicht nur für die Ausstellung, sondern auch für die Vermittlungsarbeit und das Veranstaltungsprogramm.

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Die 35 nominierten europäischen Museen werden sich und ihre Arbeit während der EMYA-Jahreskonferenz vom 10. bis 14. Juni 2026 in Bilbao präsentieren. Bei dem Treffen wird auch die Preisverleihung stattfinden.

Die Dokumentation Obersalzberg wurde 1999 eröffnet und hat seitdem (Stand: Januar 2025) rund 3,5 Millionen Besucher verzeichnet. Im Herbst 2023 war die Dokumentation nach einer mehrjährigen Sanierung und der Fertigstellung eines Neubaus mit der neuen Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“ wiedereröffnet worden. Die neue Dauerausstellung wurde im September bereits mit dem Luigi Micheletti Award 2025 der European Museum Academy ausgezeichnet.

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