Sprache und Dialekt:Wie Sie Bairisch sprechen, ohne sich zu blamieren

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Sprache und Dialekt: Blick auf die Allgäuer Alpenkette, die der Sunnawind (Föhn) nah heranrückt.

Blick auf die Allgäuer Alpenkette, die der Sunnawind (Föhn) nah heranrückt.

(Foto: Imago)

Die süddeutschen Dialekte klingen oft melodischer als die nördlichen Varianten des Deutschen. Wer sie richtig anwenden will, muss aber sehr aufpassen, nicht in eine sprachliche Falle zu tappen.

Von Hans Kratzer

Der Potsdamer Rabbiner Netanel Olhoeft sagte vor einiger Zeit in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, er liebe alle süddeutschen Dialekte, "weil die stärker ins Romanische gehen und melodischer sind. Hier oben im Norden klingt mir alles ein bisschen zu sehr nach Maschinengewehrsalven". Freilich, allzu oft tritt diese romanische Note in den Hintergrund, dann klingen auch die südlichen Dialekte wie Kanonenschläge. Vor allem, wenn die Sprecher ihren Fokus auf die Derbheit richten, die gerne im Kinofilm, auf den Theater- und Kleinkunstbühnen hervorgezerrt wird, damit sich das Auditorium schenkelklopfend an der Primitivität der Sprache ergötzen soll.

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