Richtungsdebatte in der CSUMarkus Söder, Parteichef auf Bewährung

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CSU-Chef Markus Söder, jetzt wieder ohne Bart, nach einer Kabinettssitzung in München. Er tritt neuerdings ernsthafter auf als früher.
CSU-Chef Markus Söder, jetzt wieder ohne Bart, nach einer Kabinettssitzung in München. Er tritt neuerdings ernsthafter auf als früher. Foto: Michael Kappeler/dpa

Bayerns Ministerpräsident propagiert die neue Ernsthaftigkeit, doch dann schreibt CSU-Vize Weber einen Brief. Ist das nur konstruktive Kritik? Oder der Anfang von Söders Ende?

Von Thomas Balbierer und Johann Osel

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Anfang Mai standen Markus Söder und Manfred Weber zum ersten Mal seit langer Zeit zusammen vor den Kameras. Söder war mit seinem Kabinett nach Brüssel geflogen, um über Europa zu sprechen und einen Maibaum aufzustellen. Den Besuch nutzte der CSU-Chef auch, um seinen Parteivize Weber zu umschmeicheln. Der Niederbayer sei „die entscheidende Persönlichkeit“ im EU-Parlament. Mehrmals dankte Söder Weber für dessen Arbeit, die ja nicht immer leicht sei.

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