Moscheen in BayernBrauchen Imame Nachhilfe in Sachen Demokratie?

Lesezeit: 5 Min.

Wie viele Imame – geschweige denn ausländische – in bayerischen Moscheen zu den Gläubigen sprechen, ist nicht bekannt. Auch nicht, welcher Richtung des Islam sie angehören.
Wie viele Imame – geschweige denn ausländische – in bayerischen Moscheen zu den Gläubigen sprechen, ist nicht bekannt. Auch nicht, welcher Richtung des Islam sie angehören. (Foto: Stephan Rumpf)

Die Grünen machen jetzt im Landtag Druck bei dem Thema: Außer „markigen Sprüchen“ gehe bei der Imam-Ausbildung nichts voran.

Von Johann Osel und Niklas Schneider

Es war eine knallige Forderung, mit der die CSU-Fraktion auf ihrer Klausur in Kloster Banz daherkam: Imame, die aus dem Ausland entsandt wurden und in bayerischen Moscheen predigen, sollen „spezielle Integrationskurse“ besuchen. Religiöse Amtsträger, die im Freistaat tätig sind, dürften „nicht im Einflussbereich ausländischer Staaten oder Organisationen stehen, die unsere Werteordnung ablehnen oder untergraben“, hieß es in einer Resolution mit dem Titel „Klare Kante gegen islamistischen Extremismus“.

Zur SZ-Startseite

Parteienforschung
:Warum funktioniert der Regionalpopulismus in Bayern so gut?

Der Potsdamer Politikforscher Jan Philipp Thomeczek hat in einer Studie dargelegt, was den Freistaat und seine Parteien in puncto Populismus so besonders macht.

SZ PlusInterview von Thomas Balbierer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: