Frauen in der CSU„Wir brauchen die Quote auf allen Ebenen“

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Ulrike Scharf ist Sozialministerin, stellvertretende Ministerpräsidentin und Vorsitzende der Frauenunion.
Ulrike Scharf ist Sozialministerin, stellvertretende Ministerpräsidentin und Vorsitzende der Frauenunion.
Foto: Robert Haas

Der Frauenanteil in Bayerns Politik ist niedrig, auch und gerade bei der CSU. Die Chefin der Frauenunion will das ändern – mit einer Quote. Das gestaltet sich mühsam, der Widerstand kommt dabei nicht nur von Männern.

Interview von Katja Auer

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Es ist sieben Jahre her, als CSU-Chef Markus Söder sich die Forderung der Frauenunion (FU) zu eigen machte und seiner Partei eine Frauenquote bis in die Kreisvorstände auferlegen wollte. Das scheiterte, der Parteitag geriet zum Desaster und wurde als erste Schlappe für den damals noch recht neuen Parteivorsitzenden interpretiert. Danach rückte Söder von der Idee ab, auch wenn die Frauenunion daran festhält. Denn von alleine hat sich nichts verbessert. Kurz vor der Landesversammlung der FU – und nach den die Frauen ernüchternden Kommunalwahlen – bringt deren Chefin Ulrike Scharf das Thema zur Wiedervorlage.

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Markus Söder wirkt gerade gerne nach außen und nennt sich „Stabilisator der Demokratie“. In Bayern hat sich der Ärger gelegt, seit er seriöser auftritt. Aber ein Grummeln bleibt.

SZ PlusVon Katja Auer und Johann Osel

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