Jagdverband:Das Ende wird bitter sein

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Jagdverband: Ernst Weidenbusch, umstrittener Jägerpräsident und CSU-Abgeordneter

Ernst Weidenbusch, umstrittener Jägerpräsident und CSU-Abgeordneter

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Die Fronten im Streit um den Jägerpräsidenten Weidenbusch stehen sich unversöhnlich gegenüber, sein Rückzug ist der einzige Ausweg. Geht er nicht selbst, muss die CSU eingreifen. Schon aus eigenem Interesse.

Kommentar von Christian Sebald

Vorsitzende von Vereinen und Verbänden, gleich ob es sich nun um kleine oder große handelt, brauchen den starken Rückhalt ihrer Mitglieder. Das ist eine Binse. Wie sonst sollen sie ihre Interessen nach außen durchsetzen und den Laden nach innen zusammenhalten? Deshalb hätte es keiner dem Jägerpräsidenten Ernst Weidenbusch verübelt, wenn er schon nach seiner denkbar knappen Wiederwahl im Frühjahr die Reißleine gezogen und verkündet hätte: "Ich habe verstanden, ich nehme die Wahl nicht an!" Gerade 318 Stimmen von 633 Stimmen hatte er da geholt, wenig mehr als 50 Prozent.

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